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Amnesty International

28.06.2018

Berliner Erklärung zum Flüchtlingsschutz

In einem breiten Bündnis von Organisationen fordert Amnesty International eine Flüchtlingspolitik der Europäischen Union, bei der die Menschenrechte im Mittelpunkt stehen.

"Am Umgang mit Flüchtlingen zeigt sich, wie verlässlich das Versprechen Europas ist, die Menschenrechte einzuhalten. Wird die Verantwortung für den Schutz der in Europa ankommenden Menschen negiert, wird damit zugleich die universelle Geltung der Menschenrechte in Frage gestellt. Es liegt in unserem eigenen Interesse, unser demokratisches und menschenrechtlich begründetes Gemeinwesen vor einer Erosion der Menschenrechte zu bewahren."

Hier könnt Ihr die vollständige Erklärung lesen: https://www.amnesty.de/sites/default/files/2018-06/Berliner-Erklaerung-zum-Fluechtlingsschutz-Juni%202018.pdf

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19.06.2018

Weltflüchtlingstag

Am 20. Juni ist Weltflüchtlingstag. Das möchten wir als Anlass nehmen, auf die aktuelle Abschiebepolitik Deutschlands aufmerksam zu machen. Die Sicherheitslage in Afghanistan hat sich in den letzten drei Jahren deutlich verschlechtert und ist so schlecht wie noch nie seit dem Ende der Taliban-Herrschaft im Jahr 2001. Die Zahl der zivilen Opfer ist dramatisch hoch.

Im Jahr 2017 wurden knapp 10.500 Menschen getötet oder verletzt - das vierte Jahr in Folge gab es damit mehr als 10.000 zivile Opfer. 42 Prozent der Opfer waren Frauen und Kinder. In den ersten drei Monaten dieses Jahres wurden erneut bereits 763 Menschen getötet und 1.495 verletzt.

Menschen sterben bei Anschlägen oder durch Bomben und Minen, bei Kämpfen der Sicherheitskräfte mit bewaffneten Gruppen wie den Taliban oder bei Kampfhandlungen zwischen bewaffneten Gruppen. Beinahe zwei Millionen Menschen haben aufgrund der Gewalt ihr Zuhause verlassen und mussten innerhalb ihres eigenen Landes fliehen.

Dennoch hat Deutschland seit Oktober 2016 in 13 Sammelabschiebungen bereits 234 Afghanen abgeschoben. Das verstößt gegen geltendes Völkerrecht. Es ist es verboten, Menschen in Länder zurückzuschicken, in denen ihnen unmenschliche Behandlung, Gefahr für Leib und Leben oder Verfolgung droht. Dieses Verbot ist unter anderem in der Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) und der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) verankert. Es kennt keine Ausnahmen. Es gilt für alle Menschen.

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Was ist auf dem Bild zu sehen?

23.05.2018

VW, Daimler und andere Konzerne müssen entschieden gegen Kinderarbeit in der Lieferkette der Akku-Produktion vorgehen – neue Bundesregierung gefordert

Ein neuer Amnesty-Bericht zeigt, dass Elektronik- und Autohersteller ihre menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten bei der Kontrolle der Kobalt-Lieferketten weiterhin vernachlässigen. Regierungen müssen verbindliche Regeln für Konzerne festlegen, um Missstände zu beheben. Es mangelt noch immer an Transparenz und dem Willen, die Produktionswege und Herkunft der benötigten Rohstoffe zu überprüfen. Der Verbraucher wird im Dunkeln gelassen.

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Bierdeckel gegen Voruteile

30.03.2018

Bierdeckel gegen Vorurteile

Die Amnesty Gruppe Ilmenau verteilt in der Stadt Bierdeckel für eine humane Flüchtlingspolitik.

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